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Main Post vom 18.4.11

Bezaubert auf gut oberfränkisch: Mia Pittroff bei ihrem Auftritt in der ausverkauften Markthalle. Foto: Charlotte Wahler„Wechn dera zwaa dd in der Middn"

Kabarettistin Mia Pittroff: Warum die Franken den Buddhismus lieben müssten

 

Aus Bamberch kommt die Künstlerin und sie spricht ein so herrlich breites Mittelfränkisch, dass man gerne einmal wieder dorthin reisen möchte. Auf der Bühne der ausverkauften Markthalle steht Mia Pittroff und lässt völlig unverkrampft ihre hintersinnigen Geschichten aufs Publikum los, es ist so gemütlich, als würde man mit einer „Mouhäirdeggn" vor dem Kamin sitzen.

Aber dann kommt das Sockenproblem. Von der Frage ausgehend, was sie denn für den Hammelburger Auftritt anziehen soll, entwickelt sie das Problem der Überflussgesellschaft anhand eines ganz normalen Sockenkaufs. Ganz normal? – Der alltägliche Wahnsinn. Namensschildchen an Kleidern, mit Kleber, der nie wieder abgeht. Särge, die mit einer webcam ausgestattet sind. Pittroff bezieht ihr Publikum gerne ein, sie tut es völlig unaufgeregt, so dass die Menschen in den ersten beiden Reihen erleichtert aufatmen können.

Main-Post vom 21.3.11

Der Zweitplatzierte beim ersten Hammelburger Poetry Slam: Hanz aus Stuttgart. Foto: Angelika SilberbachSeifenphrasenblasen
Neun Slammer präsentierten sich beim Dichterwettstreit in Hammelburg

Poetry Slam ist jung, schnell und kurzweilig, ist aktuelle Literatur am Puls der Zeit. Beim Dichterwettstreit auf Einladung von Kulturbunt präsentierte die Organisation „klangpanorama" neun Slammer und eine Sängerin in der Aula des Frobenius-Gymnasiums. Richter über die Dichter war das Publikum.

Der Großteil der rund 120 Gäste war erstmalig auf einem Poetry Slam, hatte noch nie einen One-Night-Stand – wenn man der Spontanumfrage von Liedermacherin Cathérine de la Roche glauben mag – und war auch noch niemals sturzbetrunken.

Main-Post vom 25.1.2011

Theater mit Tempo und viel Witz

kaktussen_mp „Wir wissen auch noch nicht, was hier gleich passiert", sagt Nadine Antler, die blonde Schauspielerin von den Kaktussen. Und so ist das beim Improvisationstheater, alles Geschehen entwickelt sich spontan aus der Kommunikation des Abends.

Im Foyer der Realschule liegen Zettel auf der Bühne, die das Publikum geschrieben hat. Die Schauspieler, zwei Männer und drei Frauen, bauen später die Stichworte auf den Zetteln in ihre Stücke ein.

Doch zunächst wird das Publikum mit Aufwärmübungen in Schwung gebracht. Schultermassieren beim Sitznachbarn ist angesagt. Dann klappt das mit dem Zuruf von Stichwörtern, aus denen die Schauspieler ihre Stücke entwickeln. Ein Musiker untermalt die Stimmung auf der Bühne oder ruft sie hervor mit seinen Klängen. Tempo und Witz entstehen dadurch, dass mitten in der Szene die Figuren eingefroren und ausgewechselt werden können, so dass diese als völlig andere an einem völlig anderen Ort weitermachen können.

Main-Post vom 12.12.2010

Die siebenjährige Lucia Rogatzki und Christiane Aul als Lichtträgerin auf dem Luciafest (Foto Assmann)kulturbunt und Verein Wirtschaft und Stadtmarketing lagen mit der Veranstaltung auf dem Marktplatz goldrichtig

(eam) Große, weiche Schneeflocken schwebten auf den Marktplatz nieder. Schwedenfeuer, Blechtonnen mit Holzfeuer und viele Kerzen boten reichlich Licht und Wärme. Die Gehwege zu den Stehtischen waren mit viel Mühe vom Schnee freigeräumt. Auf den Schneehügeln thronten beleuchtete Schlitten und stilvolle Dekoration.

Wie in der Ankündigung von „kulturbunt" versprochen, war an diesem Freitagabend Schluss mit dem Winterblues. Der ausgiebige Schneefall seit Mittwoch hatte den Kindern am Freitag schulfrei und fürs Luciafest eine idyllische Kulisse rund um den Marktplatz beschert.

Main-Post vom 29.11.2010

(Foto Waher)Wenn da nicht das Lachen wäre

Atemberaubende Vorstellung des Kabarettisten Claus von Wagner

Claus von Wagner kommt durch die Mittelreihe in den ausverkauften Pfarrsaal, plaudernd begrüßt er sein Publikum, er erzählt als gebürtiger Hannoveraner von seiner süddeutschen Kindheit, er erklärt den Unterschied zwischen Gäste- und Fremdenzimmer und er reißt von der ersten Minute die 200 Zuhörer mit: durch ein atemberaubendes Bühnenstück, dem die Bezeichnung Kabarettabend fast nicht gerecht wird.

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