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Nichts für Hasenfüße - Josef Brustmann

Die Saale-Zeitung schreibt:
(7.2.17)

brustm1Meister Reinekes Alpenglühen: Ein wortgewandter Oberbayer begeistert kabarettinteressierte Unterfranken im Wasserhaus.
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20 Jahre Kulturbunt, 20 Jahre hervorragende kabarettistische Vorstellungen: Josef Brustmann ließ die Zuschauer an diesem Abend an allerlei Politischem, allzu Menschlichem und Gesellschaftskritischem teilhaben. Schlau kam er daher, listig, wild und gerissen wie Reineke Fuchs. Dieser Fuchstreff war wahrlich nichts für Hasenfüße, da Brustmann es schaffte, den Knopf bei vielerlei Schwachpunkten der Gesellschaft gekonnt zu drücken: Liebe, Alter, Tod und Tierisches waren in den intensiven zwei Stunden seines Auftritts allgegenwärtig. Brustmanns vermittelte Stimmungen schwankten von melancholisch bis aberwitzig.
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Die Zither erzitterte unter ACDC's "Highway to hell" und erfüllte das Wasserhaus mit sanften klassischen und volkstümlichen Melodien. Es war eindrucksvoll, was diesem Instrument unter Brustmanns gekonntem Spiel zu entlocken war. Jedoch nicht nur Saiten- und Blasinstrumente, sondern auch seine Stimmbänder beherrsche er und beeindruckte mit alpenländischen Jodelsequenzen.brustm2
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Josef Brustmann hat einen unverbrämten Blick auf die Welt: Schläue und List scheinen besondere Formen von Wissen zu sein, von Weisheit. Weisheit durchschaut bekanntermaßen Verborgenes und blickt hinter den Schleier der Illusion. Fuchs Brustmann hat die beeindruckende Fähigkeit, diesen Schleier zu zerreißen und das Publikum dankte es ihm mit frenetischem Applaus, der willkommene musikalische und kabarettistische Zugaben bescherte.

(Jacqueline Vera Mihm)

 



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