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Fulminanter Auftritt der "MonacoBagage"

Die Main-Post schreibt:
(25.2.14)

Begeisterte in Engenthal: Die "Monaco Bagage", bestehend aus Andy Arnold, Miene Costa, Johann Bengen und Martin Deubel. Foto: kulturbunt"Alles außer gewöhnlich" war der Titel der kulturbunt-Veranstaltung, welche die Damen des rührigen Vereins im trauten Engenthal auf die Bühne brachten. Und außergewöhnlich war schon die Anfahrt für knapp 50 Konzertbesucher, die sich zunächst im falschen Bus wähnten: Behauptete doch die charmante Reiseleiterin (Martina Bay), die Fahrt würde ins Fürstentum Monaco gehen.

 

Nur gut, dass der versierte Busfahrer Claus Schubert, seines Zeichens Geschäftsführer des Kreisomnibusbetriebes (KOB), den Weg nach Engenthal zumindest annähernd kannte, wenngleich er einen kleinen Schlenker über Machtilshausen einlegte. Der historische Saal des Gasthofs zur Linde war bis auf den letzten Platz gefüllt, als die "MonacoBagage" ihren fulminanten Auftritt hinlegte.
Andy Arnold (Klarinette, Saxophon und Gesang), Johann Bengen (Akkordeon, Schlagzeug, Bass-Klarinette, Hofbesen, Cajon und Gesang), Miene Costa (Kontrabass, Rhythmustuba, Hupe, Gesang und Steptanz) und Martin Deubel (Violine, Saxophon, Puppenklavier und Gesang) nahmen den Saal in Beschlag. Es folgte in der Tat "vogelwilder Bayern-Ethno", dass die Wände wackelten.
Spätestens beim Schlagzeug-Rundumschlag von Johann Bengen, der sich von der Aluleiter über den Bullerofen, die Holzbalustrade, diverse Gläser und Flaschen bis zurück zu seinem Schlagzeug trommelte, gab es kein Halten mehr im Publikum.
Zwischendurch räsonierte der Oberpfälzer Arnold von "friehers" (früher), freiwillig komisch und außerordentlich witzig. Mit Miene Costa, Halbportugiesin, ging immer wieder das Temperament durch - trotz fetter Erkältung. Die ausgebildete Tänzerin steppte, was das Zeug hielt. Und so war dieser Abend mit dem Mix aus bayerischer Blasmusik, Rock´n´Roll, Swing, Klassik und Zigeunermusik ein rundum gelungener Abend - alles außer gewöhnlich.
Der vom KOB gesponserte Bus fand übrigens den Weg zurück nach Hammelburg auch ohne größere Umwege.

 



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