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Markus Grimm verkörpert zwei Männer in einer Person

Die Main-Post schreibt:
(17.11.2013)

grimm„Kann eine Novelle von 1886 so spannend sein, dass sie auch heute noch fesselt? Ja, das ist möglich. Zu verdanken ist dies Schauspielern wie Markus Grimm aus Würzburg. Kulturbunt hat ihn eingeladen, um "Den seltsamen Fall von Dr. Jekyll und Mister Hyde" von Robert Louis Stevenson zu schildern.“  …

„Ohne Requisiten und Kostüme, allein auf der bis auf einen Stuhl leeren Bühne schaffte es Grimm, das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute in seinen Bann zu ziehen. So minimal die Bühnenausstattung, so maximal der Hör- und Sehgenuss für das Publikum.“  …

„Es ist dabei nicht die Sprache allein, mit der Grimm die unterschiedlichen Stimmungen und Menschen darstellt. Körperhaltung und Gestik vermitteln das Geschehen so direkt, als wäre das Publikum Teil der Handlung. Abrupt dreht Grimm sich gebückt um, verbirgt sein Gesicht und schlüpft in die Rolle des bösen Hyde. Knisternde Spannung liegt über dem vollbesetzten Bocksbeutelkeller. Die Intensität, mit der Grimm spielt, begeistert.

Wie immer haben sich die Kulturbunt-Frauen etwas Passendes für die Bewirtung ausgedacht: Wärmende Suppe wird unter der Bezeichnung "Dr. Jeyll" angeboten, eine kalte Rote-Beete-Kreation heißt "Mr. Hyde".“

Elisabeth Assmann



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