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Aus der Presse

Klofrau Matilde

Main-Post vom 25.9.11
„Wart amal“

Stark: Brigitte Obermeier alias Mathilde Hertlein, die Klofrau im Keller eines Warenhauses. Foto: SilberbachBrigitte Obermeier begeisterte das Publikum

(as) Nein, es war kein lustig-philosophisches Theaterstück wie angekündigt. Es war ein tragisch-hintergründiges Bühnenspiel, das Brigitte Obermeier im voll besetzten Bocksbeutel-Keller auf Einladung von kulturbunt präsentierte. Martin Hanns hat das hintersinnige Schauspiel „Wart amal“ Obermeier auf den Leib geschrieben. Die Chefin des Sommerhaus-Theaters geht damit immer wieder auf Tour und demonstriert, dass sie eines mit Leib und Seele ist: eine Vollblut-Schauspielerin.

Leise kommt das Stück daher. Nervt anfangs, verwundert. Was will die 85-jährige Mathilde eigentlich erzählen mit den aneinandergereihten Geschichten aus ihrer Vergangenheit? Doch die Dramatik des Werks stimmt. Farbe bringen die Liedeinlagen ins Spiel und immer mehr schlägt Obermeier die Zuhörer in Bann mit deftig breitem, fränkischem Zungenschlag.

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Fräulein Frieda und der Groschenroman 1324

Main-Post vom 11.5.11

friedaKulturbunt präsentierte ein literarisches Sahnehäubchen zum Muttertagskaffee

Gekonnte Mimik: Schauspielerin Marlies Ludwig begeisterte im Pfarrzentrum.
(Foto: Gerd Schaar)


(ghs) Alle zwei Jahre gibt es den literarischen Muttertagskaffee bei kulturbunt. Heuer hatte der Verein ins Pfarrzentrum eingeladen. Das kulturelle Sahnehäubchen auf den leckeren Torten und Kuchen war der Soloauftritt der Schauspielerin Marlies Ludwig. Als Fräulein Frieda präsentierte sie zur Freude der Gäste im proppenvollen Saal die Welt der Groschenromane auf allerhöchstem mimischen Niveau.

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Mia Pittroff, ihr Laminat und Sabine

Main Post vom 18.4.11

Bezaubert auf gut oberfränkisch: Mia Pittroff bei ihrem Auftritt in der ausverkauften Markthalle. Foto: Charlotte Wahler„Wechn dera zwaa dd in der Middn"

Kabarettistin Mia Pittroff: Warum die Franken den Buddhismus lieben müssten

 

Aus Bamberch kommt die Künstlerin und sie spricht ein so herrlich breites Mittelfränkisch, dass man gerne einmal wieder dorthin reisen möchte. Auf der Bühne der ausverkauften Markthalle steht Mia Pittroff und lässt völlig unverkrampft ihre hintersinnigen Geschichten aufs Publikum los, es ist so gemütlich, als würde man mit einer „Mouhäirdeggn" vor dem Kamin sitzen.

Aber dann kommt das Sockenproblem. Von der Frage ausgehend, was sie denn für den Hammelburger Auftritt anziehen soll, entwickelt sie das Problem der Überflussgesellschaft anhand eines ganz normalen Sockenkaufs. Ganz normal? – Der alltägliche Wahnsinn. Namensschildchen an Kleidern, mit Kleber, der nie wieder abgeht. Särge, die mit einer webcam ausgestattet sind. Pittroff bezieht ihr Publikum gerne ein, sie tut es völlig unaufgeregt, so dass die Menschen in den ersten beiden Reihen erleichtert aufatmen können.

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Poetry Slam

Main-Post vom 21.3.11

Der Zweitplatzierte beim ersten Hammelburger Poetry Slam: Hanz aus Stuttgart. Foto: Angelika SilberbachSeifenphrasenblasen
Neun Slammer präsentierten sich beim Dichterwettstreit in Hammelburg

Poetry Slam ist jung, schnell und kurzweilig, ist aktuelle Literatur am Puls der Zeit. Beim Dichterwettstreit auf Einladung von Kulturbunt präsentierte die Organisation „klangpanorama" neun Slammer und eine Sängerin in der Aula des Frobenius-Gymnasiums. Richter über die Dichter war das Publikum.

Der Großteil der rund 120 Gäste war erstmalig auf einem Poetry Slam, hatte noch nie einen One-Night-Stand – wenn man der Spontanumfrage von Liedermacherin Cathérine de la Roche glauben mag – und war auch noch niemals sturzbetrunken.

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Kaktussen aus Würzburg spielten in Hammelburg

Main-Post vom 25.1.2011

Theater mit Tempo und viel Witz

kaktussen_mp „Wir wissen auch noch nicht, was hier gleich passiert", sagt Nadine Antler, die blonde Schauspielerin von den Kaktussen. Und so ist das beim Improvisationstheater, alles Geschehen entwickelt sich spontan aus der Kommunikation des Abends.

Im Foyer der Realschule liegen Zettel auf der Bühne, die das Publikum geschrieben hat. Die Schauspieler, zwei Männer und drei Frauen, bauen später die Stichworte auf den Zetteln in ihre Stücke ein.

Doch zunächst wird das Publikum mit Aufwärmübungen in Schwung gebracht. Schultermassieren beim Sitznachbarn ist angesagt. Dann klappt das mit dem Zuruf von Stichwörtern, aus denen die Schauspieler ihre Stücke entwickeln. Ein Musiker untermalt die Stimmung auf der Bühne oder ruft sie hervor mit seinen Klängen. Tempo und Witz entstehen dadurch, dass mitten in der Szene die Figuren eingefroren und ausgewechselt werden können, so dass diese als völlig andere an einem völlig anderen Ort weitermachen können.

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